Dystonie  und Heuschnupfen

Hier erfährst Du etwas dazu, wie sich Heuschnupfen auf Dystonie auswirken kann.

#Heuschnupfen #Pollen #Histamin #Fließschnupfen #Augenjucken #Niesen #verstopfte Nase #Atemprobleme #Stress #Antihistaminika #Nasenspray #Augentropfen

Haaaatschi. Gesundheit!

#Pollen (Blütenstaub) sind männliche Keimzellen von Samenpflanzen, die zur Befruchtung durch Wind oder Insekten übertragen werden. Sie fliegen primär von Frühling bis Herbst und können

Heuschnupfen verursachen.

#Histamin biogenes Amin und Gewebshormon, das als Botenstoff im Körper wirkt, Entzündungen vermittelt und bei Allergien - z.B. Heuschnupfen - aus

Mastzellen freigesetzt wird.

Allergien vermögen dystone Bewegungsstörungen durchaus zu verschlimmern. Dies gilt insbesondere für Heuschnupfen, als jene Allergie, die durch Pollen ausgelöst wird. Dies zum einen aufgrund des Alarmzustandes des Immunsystems. Zum anderen aufgrund der Symptome, die von diesem Alarmzustand ausgelöst werden, vor allem der Fließschnupfen, das Niesens sowie juckende Augen und mitunter Atembeschwerden.


Alarmzustand des Immunsystems bedeutet, dass das Immunsystem fälschlicherweise Pollen als Gefahr einstuft. Dies führt zu einer übermäßigen Ausschüttung von Histamin, was Entzündungen der Schleimhäute und in der Folge die oben genannten Symptome auslösen kann. Dies, weil der Körper die vermeintlich gefährlichen Eindringlinge schnell wieder loswerden möchte.


Heuschnupfen bedeutet somit körperlichen Stress für Dystoniebetroffene, was wiederum deren dystonen Symptome verschlimmern kann. Hinzu kommt, dass Heuschnupfen - hier vor allem verstopfte Nasen - den Schlaf stören kann, was dystone Symptome zudem verstärken kann. Schließlich triggert das Niesen als solches regelmäßig unkontrollierte muskuläre Verkrampfungen.


So oder so: Heuschnupfen ist zwar keine Ursache einer dystonen Bewegungsstörung, gleichwohl vermag sie diese deutlich zu verschlimmern. Nachhaltig Abhilfe vermag die Einnahme sog. Antihistaminka zu verschaffen. Ansonsten vermögen abschwellendes Nasenspray, antiallergische Augentropfen, Duschen, nebst Haare waschen, vor dem Zubettgehen und das regelmäßige wechseln der Bettwäsche belastende Symptome eines Heuschnupfen zu lindern. Ferner empfiehlt es sich die Fenster jener Räume  geschlossen zu halten, in denen sich überwiegend aufhalten wird.